Siegfried Forster
Artikel vom 01.01.2009 Letzte Aktualisierung am 02.01.2009 14:25 TU
Kein leichtes Unterfangen. Gestern wurde bekannt, dass Frankreich im November einen Rekordanstieg der Arbeitslosenzahlen in Höhe von 3,2 Prozent verzeichnete. Zusätzliche 64.000 Arbeitslose erhöhten die Arbeitslosenquote auf 8,5 Prozent. Bei seinem Amtsantritt als Präsident im Mai 2007 hatte Sarkozy die Losung ausgegeben: „Mehr Arbeiten um mehr zu verdienen“. In seiner Neujahrsansprache für 2009 ist davon nur noch „Mehr Arbeiten“ übrig geblieben.
Frankreichs Präsident zeigte sich zuversichtlich, dass die von ihm eingeleiteten Reformen helfen werden, die Krise zu bewältigen. Er versicherte sogar, dass Frankreich aus der Krise gestärkt hervorgehen werde.
Anderer Meinung ist in dieser Hinsicht die politische Opposition. Die Chefin der Sozialistischen Partei, Martine Aubry veröffentlichte auf Internet eine Gegen-Neujahrs-Ansprache und verwies darauf, dass Sarkozy keinerlei konkrete Maßnahmen getroffen hätte, um die finanzielle Situation der einfachen Bürger zu verbessern.
Auch Gewerkschafts-Führer Jean-Claude Mailly von Force Ouvrière zeigte sich skeptisch:
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